Echt inklusiv

Neue Ideen. Neue Chancen. Neues Miteinander – Kirchzarten verbindet. Starten wir gemeinsam in ein Jahr voller Möglichkeiten für alle!

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Wir bauen Barrieren ab.
Und alle machen mit!

Schaut euch mal um: Da ist die ältere Frau mit Rollator, hier der junge Mann mit Behinderung, die junge Frau, die kaum etwas hört und auch Eltern mit Kinderwagen. Unser Alltag ist für sie voller Barrieren. Höchste Zeit, dass wir diese Barrieren abbauen! Und dass wir damit für alle das Leben in Kirchzarten noch lebenswerter machen.

Deshalb wird das Jahr 2022 in Kirchzarten zum „Jahr der Inklusion“ – von uns allen für uns alle. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Denn so können wir möglichst viele Barrieren entdecken und abbauen.

Wir haben uns für dieses Jahr einiges vorgenommen. Ganz besonders liegen uns dabei die Beratung von Vereinen und von Menschen mit Behinderung und die Unterstützung von barrierefreien Veranstaltungen am Herzen.

Ihr möchtet mehr dazu wissen und mitmachen? Sehr gerne! Hier sind unsere Kontaktdaten.

 

Inklusion ist, wenn alle mitmachen können

Eigentlich ist es ja gar nicht so schwer. Im Prinzip geht es ja nur darum, dass wir unsere Gesellschaft so gestalten, dass alle Menschen in allen Lebensbereichen teilhaben können. Kinder und Jugendliche besuchen die Schule in ihrem Heimatort, nehmen an Angeboten in Vereinen teil, machen später eine Ausbildung oder ein Studium, finden eine erfüllende Arbeit, leben in ihrer eigenen Wohnung, gründen eine Familien und haben ein gutes Leben!

Der Gedanke ist ganz einfach: Inklusion ist, wenn jeder jederzeit und überall dabei sein kann. Von Anfang an und ohne Wenn und Aber. Ob im Kindergarten, in der Schule, bei der Ausbildung oder im Job. Ob im Verein, beim Sport, auf Festen oder beim Einkauf: Eine gelungene Inklusion umfasst alle Bereiche des Lebens – ohne Barrieren.

Die Wirklichkeit ist nicht so einfach. Es stehen immer noch viel zu viele Barrieren im Weg. Sie sind fast unsichtbar für alle, die nicht von ihnen eingeschränkt werden. Doch Menschen im Rollstuhl werden von Stufen oder fehlenden Aufzügen gebremst. Menschen, die kaum oder gar nichts sehen, geraten ohne ein Orientierungssystem ins Stolpern. Menschen, die schlecht oder überhaupt nichts hören, kommen ohne verständliche Informationen nicht weiter. Menschen mit psychischer oder kognitiver Beeinträchtigung stoßen auf dem Arbeitsmarkt auf Hürden. Und das sind nur ein paar Beispiele.

Wo also fangen wir an? Am besten dort, wo Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammentreffen: in den Vereinen! Unsere verschiedenen Vereine spielen eine wichtige Rolle in unserer Gemeinschaft. Vor allem auch deshalb, weil sie allen – mit und ohne Behinderung – die Möglichkeit zum Mitmachen geben können.

Ich bin für Inklusion, weil ...

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